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Hauptmerkmale eines Diamanten



Hauptmerkmale eines Diamanten


Eines der ersten Dinge, die die meisten Menschen über Diamanten lernen, ist, dass nicht alle Diamanten identisch sind. Jeder Diamant ist einzigartig. Diamanten gibt es in allen erdenklichen Größen, Formen, Farben und mit verschiedenen Merkmalen.


Sie wollen einen Diamanten kaufen? Dann ist es ratsam, zunächst alle nötigen Informationen zu recherchieren, um eine gute Entscheidung zu treffen. Diamantenexperten verwenden hierfür das von der GIA in den 1950er Jahren entwickelte Bewertungssystem, das die Verwendung von fünf wichtigen Merkmal zur Beschreibung und Klassifizierung von Diamanten nutzt.


Jedes Merkmal hat einen Einfluss auf den Endpreis des jeweiligen Diamanten. Es ist daher wichtig zu wissen, was diese Merkmale sind und wie sie den Diamantenpreis beeinflussen.


EIN GIA Diamantbewertungsbericht


Karat


Karat ist das Gewicht eines Diamanten. Dieses wird in metrischen Karat, abgekürzt "ct", angegeben. Ein metrisches Karat entspricht zwei Zehnteln (0,2) eines Gramm - etwas mehr als sieben Tausendstel (0,007) einer Unze. Eine Unze enthält somit fast 142 Karat.


Das metrische Karat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Punkt ist ein Hundertstel eines Karats. Diamanten werden auf ein Tausendstel (0,001) eines Karats gewogen und dann auf das nächste Hundertstel oder einen Punkt gerundet. Das Gewicht oder Karat eines Diamanten ist ein wichtiger Faktor, der seine Kosten bestimmt. Bruchteile eines Karats können je nach Diamantqualität Preisunterschiede von Hunderten oder sogar Tausenden von Dollar bedeuten.


Große Diamanten sind seltener als kleine Diamanten. Je knapper etwas ist, desto mehr ist es wert. Ein größerer Stein kostet also nicht nur mehr. Er kostet auch mehr pro Karat. Ein 1-Karat-Diamant wiegt dasselbe wie vier 0,25-Karat-Diamanten. Aber selbst, wenn alle anderen Qualitätsfaktoren gleich sind, ist der größere Diamant viel mehr wert als die Summe der vier kleineren Diamanten.


Reinheit


Fast alle Diamanten weisen kleine Unvollkommenheiten auf, die durch den extremen Druck und die Hitze entstehen, denen der Diamant bei seiner Entstehung ausgesetzt ist.


Befinden sich die Unvollkommenheiten im Inneren, dann werden sie als Einschlüsse bezeichnet. Sind sie stattdessen an der Oberfläche des Diamanten, dann werden sie Makel genannt. Die Reinheit gibt das Ausmaß oder den Grad der Unvollkommenheiten an, die in einem Diamanten vorhanden sind.


Die Klarheit spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Wissenschaftlern bei der Untersuchung des Entstehungsprozesses von Diamanten. Sie hilft Gemmologen, Diamanten von Imitaten zu unterscheiden, und da kein Diamant exakt die gleichen Einschlüsse hat, hilft Klarheit den Gemmologen, zwischen einzelnen Steinen zu unterscheiden.


Wie der Rest der 5 Cs, steht der Einfluss der Klarheit auf den Wert in direktem Zusammenhang mit dem Konzept der Seltenheit. „Makellos“ ist die Bestnote im Einstufungssystem für Reinheit der GIA. Diamanten mit der Einstufung „Makellos" weisen, wenn sie von einem erfahrenen Grader unter 10facher Vergrößerung (10X) untersucht werden, keine sichtbaren Einschlüsse oder Schönheitsfehler auf.


Makellose Diamanten sind sehr selten. Es ist sogar möglich, ein ganzes Leben in der Schmuckindustrie zu verbringen, ohne jemals einen gesehen zu haben. Entsprechend hoch sind damit natürlich auch die Preise, die diese Diamanten erzielen.


Am anderen Ende der Skala befinden Diamanten mit Einschlüssen, die mit bloßem Auge leicht zu erkennen sind. Zwischen den beiden erwähnten Extremen befinden sich zudem Diamanten mit Einschlüssen, die nur unter 10-facher Vergrößerung sichtbar sind. Steine in diesem mittleren Bereich machen den Großteil des Einzelhandelsmarktes aus.


Nach der Farbe sollte die Reinheit der zweitwichtigste Faktor sein, der beim Kauf eines Diamanten zu berücksichtigen ist. Mit zunehmender Reinheit und wenn alle anderen Wertfaktoren gleich sind, steigt auch der Diamantenpreis pro Karat.


Schliff


Der Schliff eines Diamanten bezieht sich darauf, wie gut seine Dimensionen proportioniert und die Flächen bzw. Facetten positioniert sind, um den typischen Glanz zu erzeugen. Von den 5 Cs (Schliff, Farbe, Reinheit, Karat, Zertifikat) hat der Schliff den größten Einfluss auf die Schönheit und das Funkeln. Selbst ein Diamant mit einem makellosen Reinheitsgrad (keine Flecken oder Einschlüsse) kann glasig oder stumpf aussehen, wenn der Schliff zu flach oder tief ist.


Ein funkelnder Diamant sieht durch drei optische Effekte so gut aus: Weiße Lichtreflexionen, die als Helligkeit bezeichnet werden, Farbflecken, die als Feuer bezeichnet werden und helle und dunkle Bereiche, die als Szintillation bezeichnet werden. Das Muster ist die relative Größe, Anordnung und der Kontrast von hellen und dunklen Bereichen, die sich aus den inneren und äußeren Reflexionen eines Diamanten ergeben. Um dem Muster ein scharfes Aussehen zu verleihen, muss genügend Kontrast zwischen den hellen und dunklen Bereichen vorhanden sein.


Es ist in Ordnung, einen niedrigeren Farb- und Reinheitsgrad zu erhalten. Gerade beim Schliff sollte man allerdings niemals Kompromisse eingehen, da gerade er für die Schönheit eines Diamanten verantwortlich ist. Gleiche Qualitätsstufen von Diamanten mit zwei verschiedenen Schliffen sind daher zu unterschiedlichen Preisen erhältlich.


Ein Verlobungsring mit einem Diamanten im Asscher-Schnitt


Farbe


Die Farbbewertung der GIA-Diamanten reicht von D (farblos) bis Z (hellgelb oder braun). Kleine Unterschiede in der Farbe können den Diamantenwert dramatisch beeinflussen. Zwei Diamanten mit gleicher Reinheit, gleichem Gewicht und gleichem Schliff können sich somit allein aufgrund der Farbe im Wert unterscheiden. Selbst der geringste Hauch von Farbe kann einen dramatischen Wertunterschied bewirken.


Obwohl sie für das menschliche Auge unsichtbar ist, ist UV-Strahlung wirklich überall vorhanden. Es ist im Sonnenlicht enthalten und wird selbst von Leuchtstoffröhren ausgestrahlt. Unter den richtigen Bedingungen kann man bei etwa 35 Prozent der Edelstein-Diamanten Fluoreszenz sehen. Blau ist die häufigste Fluoreszenzfarbe bei Diamanten in Edelsteinqualität. In seltenen Fällen kann die Fluoreszenz weiß, gelb oder orange sein.


Eine starke blaue Fluoreszenz kann einen hellgelben Diamanten im Sonnenlicht nahezu farblos erscheinen lassen. Blau und Gelb sind Farbgegensätze und neigen dazu, sich gegenseitig aufzuheben, sodass die blaue Fluoreszenz die gelbe Farbe verschwinden lässt. Ist die Fluoreszenz zu stark, kann sie den Stein trüb oder „ölig" aussehen lassen, was den Wert des Diamanten mindern kann.


Naturdiamanten gibt es in allen Farben des Regenbogens. Diamanten, die von farblos bis zu hellgelb und braun reichen, fallen in den normalen Farbbereich. Innerhalb dieses Bereiches sind farblose Diamanten am seltensten und damit am wertvollsten. Je näher ein Diamant der Farblosigkeit kommt, desto höher ist sein Preis pro Karat.


Ca. 335% aller Diamanten zeigen einen gewissen Grad an Fluoreszenz


Zertifikat


Ein Diamantzertifikat ist ein Dokument, das von ausgebildeten Gemmologen in einem Diamantenlabor nach einer gründlichen Beurteilung aller charakteristischen Merkmale Ihres Diamantens ausgestellt wird. Das Zertifikat selbst wirkt sich aber dabei nicht auf den Endpreis aus, es enthält jedoch alle Eigenschaften, zusätzliche Verarbeitung und Verbesserungen auf, die den Wert des Diamanten beeinflussen können. Das Zertifikat zeigt auch, ob es sich bei Ihrem Diamanten um einen Naturdiamanten, einen im Labor hergestellten oder einen veredelten Diamanten handelt.


Es ist wichtig, die Konsistenz und Zuverlässigkeit des Labors, dass das Diamantzertifikat ausgestellt hat, vor der endgültigen Kaufentscheidung zu prüfen. Einige Labore haben andere Standards und können daher im Vergleich zum bestehenden internationalen Standard deutlich höhere oder niedrigere Bewertungen vergeben. Zu den international anerkanntesten Laboren für die Bewertung von Diamanten gehören das Gemological Institute of America (GIA), die American Gem Society (AGS) und das International Gemological Institute (IGI).


Gelten diese Merkmale auch für Erinnerungsdiamanten?


Ja, diese Merkmale (Farbe, Schliff, Reinheit und Karat) werden auch für die Gradierung von Erinnerungsdiamanten verwendet. Die Ergebnisse der Bewertung werden auf einem Diamantenzertifikat oder einem Diamantengradierungsbericht aufgelistet.


Seit 2007 - GIA, ein international anerkanntes gemmologisches Institut, bewertet Gedenk Diamanten und andere im Labor gewachsene Diamanten nach den 5 Cs. Der GIA-Bericht verwendet beschreibende Begriffe, um Ihren Erinnerungsdiamanten zu identifizieren, und enthält auch den wissenschaftlichen Ursprung - entweder das CVD (Chemische Gasphasen Abscheidungen) Laborverfahren oder das HPHT (high pressure, high temperature, deutsch „hoher Druck, hohe Temperatur“) Laborverfahren.


Der Kauf eines Diamanten ist eine sehr persönliche Erfahrung. Diamanten können gekauft werden, um Liebe auszudrücken oder um wichtige Meilensteine in Ihrem Leben oder dem eines geliebten Menschen zu feiern. Je mehr Sie über Ihren Diamanten wissen, desto sicherer werden Sie sich beim Kauf fühlen.

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